Heute ist Falkenberg eine ruhige und gemütliche Stadt, aber das war nicht immer so. Kriege, Angriffe und Brände haben die Stadt heimgesucht. Die Ruinen der Burg Falkenberg zeugen von einer spannenden Geschichte.
Die Burg der Dänen
Die Ruinen der Wehrburg Falkenberg befinden sich am östlichen Fuß des Tullbron. Sie wurde gegen Ende des 13. Jahrhunderts an den letzten Stromschnellen des Flusses in Richtung westliches Meer errichtet. Zu dieser Zeit gehörten Teile von Halland zu Dänemark. Lange Zeit war die Burg der Vorposten des dänischen Königshauses im Norden. Die Burg wurde mehrmals angegriffen und schließlich 1434 vom Bauernheer Engelbrekts niedergebrannt.
Heute stehen nur noch die Ruinen.
Die Ruinen der Burg und die Verteidigungsanlagen um sie herum waren viel größer und auffälliger als heute. Als im 18. Jahrhundert die Tullbron-Brücke gebaut wurde, wurden Steine von der Burg entfernt. In den 1880er Jahren wurde die Mellersta-Halland-Eisenbahn direkt durch die Burg gebaut. Damit die Bahn flach verlaufen konnte, wurde ein Teil des Schlosses weggesprengt. Was Sie jetzt sehen, ist das Untergeschoss eines quadratischen Wehrturms, der das wichtigste Gebäude einer größeren Verteidigungsanlage war.
Die Legende vom Äthermädchen
Als die Burg zerstört wurde, versteckte sich ein Aethra-Mädchen zusammen mit den zurückgelassenen Schätzen in einem unterirdischen Gang. Sie wurde dort von einstürzenden Mauern eingeschlossen. Man sagt, es sei ein Geist in Form eines Hahns, der über die Schätze wacht und sie für alle Schatzsucher unsichtbar macht. Aber… wenn Falkenberg einmal in Not ist, kräht der Hahn und das Mädchen erwacht aus seinem Schlaf. Dann wird sie Falkenberg den Schatz bringen.