Vallarna ist ein schöner und lebendiger Park mit vielen Aktivitäten. Wenn Sie vom Stadtzentrum aus einen kurzen Spaziergang über die Tullbron-Brücke machen, erreichen Sie das 270.000 m² große Naturgebiet.
Der größte Park der Stadt
Hier können Sie am Ätran entlang spazieren und die schöne Natur genießen. Im Frühsommer blühen hier prächtige Rhododendren. Es gibt Laub- und Kiefernwälder und mehrere angepflanzte exotische Arten wie Roteiche, Chinesischer Baum, Blutbuche und gelbblühende Rosskastanie. In und um Vallarna gibt es eine reiche Tierwelt. Viele Enten und andere Wasservögel fühlen sich hier wohl. Auch Kleinwild wie Eichhörnchen und Kaninchen kann man hier antreffen.
Etwas für jeden Geschmack
Der Fluss ist die Heimat des Ätran-Lachses, und das Sportfischen ist sowohl für Angler als auch für Zuschauer eine Attraktion. In Vallarna gibt es auch einen Mini-Zoo mit Hühnern, Schafen, Ziegen und Schweinen. Sie können sich auf dem Spielplatz, im Skatepark, auf dem Abenteuerparcours, in der Turnhalle oder im Parkour-Park austoben.
Die Geschichte
Vallarna war einst bis auf ein paar Büsche entlang des Ätran völlig baumlos. Das Gebiet wurde als Weideland für den Herting-Hof und als Tongrube für eine hier ansässige Ziegelei genutzt. Im Jahr 1861 baute Dr. Ehrengranat den Fußweg entlang des Flusses, der später als Doktorweg bekannt wurde. Schließlich wurde an der Stelle der ehemaligen Ziegelei ein Friedhof angelegt (1877). Ende des 19. Jahrhunderts wurde das gesamte Gebiet mit Fichten bepflanzt, die jedoch auf dem Sand nicht gediehen und bald durch Kiefern ersetzt wurden.
Der Park wächst heran
1916 wurde der Gartenarchitekt Rudolf Abelin vom Verein der Kleinvogelfreunde beauftragt, im nördlichen Teil des noch baumlosen Areals einen Stadtpark anzulegen. Es wurden Wege, Lauben und Freiflächen angelegt. Birken und Bergkiefern wurden in Hainen gepflanzt, um eine Verbindung zum Kiefernwald herzustellen. Die Menschen begannen, die Bedeutung der Gesundheit zu erkennen und investierten in frische Luft, Parks und Sport. Die Stadt hatte das Grundstück in Vallarna von Hertings Hof gekauft und entschied sich, hier die Samrealskolan zu bauen, damit die Kinder in der Nähe von Grün und frischer Luft waren. Im Jahr 1936 wurde das Sportzentrum von Falkenberg gebaut, und seither wird das Gebiet ausgiebig für Sport und Bewegung genutzt.